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AED-SICAD präsentiert 3A Editor ATKIS mit neuen Korrekturfunktionen

Die DTK-Aktualisierung wird noch effizienter

© AED-SICAD AG

Der 3A Editor ATKIS der AEDSICAD AG aus Bonn unterstützt als einziges Geoinformationssys tem die integrierte Fortführung von Basis-DLM (Landschaftsmodell) und den daraus abgeleiteten topographischen Karten (DTK). Die dabei in der DTK punktuell auftretenden Topologiedefekte können mit neuen Korrekturfunktionen des 3A Editors jetzt automatisch eliminiert werden. Der Aufwand für die Aktualisierung der DTK wird sich dadurch nochmals deutlich reduzieren.

Bei der integrierten Fortführung der DTK werden vom 3A Editor die im Basis-DLM durchgeführten Änderungen – dort, wo möglich – automatisch auch in der DTK vollzogen. Dies geschieht auch dann, wenn dort Kartengeometrieobjekte mit einer vom Basis-DLM abweichenden Geometrie vorhanden sind. Situationsabhängig können in der DTK durch diesen Prozess Topologiedefekte entstehen, wie beispielsweise Flächenlücken oder Fragmentlinien, die im 3A Editor bisher nur interaktiv nachgearbeitet werden konnten.

Experten aus sechs Bundesländern haben mit der AED-SICAD AG in einem Workshop automatische Korrekturfunktionen und interaktive Prüf- und Bearbeitungswerkzeuge spezifiziert, die das Ziel haben, den automatischen Fortführungsprozess der DTK weiter zu optimieren und somit den Aufwand für die Nachführung der DTK erheblich zu reduzieren. Ziel der Funktionen ist es, dass nach der Aktualisierung des Basis-DLM ein weitgehend automatisch fortgeführter und zugleich aber auch topologisch korrekter Datenbestand der DTK zur Verfügung steht. Dieser kann dann anschliessend interaktiv oder mittels automatischer kartographischer Generalisierung (PUSH) mit deutlich weniger zeitlichem Aufwand bearbeitet werden.

Bei den Korrekturfunktionen werden in der DTK vorhandene Topologiedefekte oder Relationale Defekte zwischen Kartengeometrieobjekten und Basis-Objekten vom 3A Editor aufgespürt und mittels komplexer Verfahren automatisch korrigiert. Dabei kann das gesamte Projektgebiet oder nur ein manuell einzugebendes Teilgebiet automatisch geprüft und korrigiert werden. Die relationalen und räumlichen Beziehungen zwischen den ATKIS Modellschichten werden bei der automatischen Korrektur berücksichtigt. Topologische und relationale Defekte werden modellübergreifend anhand der Maschenbilder korrigiert und gleichzeitig wird die Anzahl der generierten Kartengeometrieobjekte minimiert.

Neben den automatischen Korrekturfunktionen wurden auch unterstützende interaktive Werkzeuge angeboten, wie beispielsweise das Freischalten der Bearbeitung der Kartengeometrieobjektrelation oder ein polygonales Zurücksetzen der DTK auf die Ausgangsgeometrien des Basis-DLM.

Weitere Informationen: www.aed-sicad.dehttp://www.aed-sicad.de/

11.07.2016